Berlin,
09
März
2018
|
14:33
Europe/Berlin

Beam mich in den Urlaub, Scotty

Travelzoo/ITB-Studie zur „Zukunft des Reisens“

Wenn der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, würden sich 38 Prozent der Deutschen am liebsten in den Urlaub beamen. Für ein realistisches Szenario halten sie dies allerdings nicht: Nur sechs Prozent glauben, dass Beamen bis zum Jahr 2030 Realität sein wird. Andere futuristische Transportmittel wie vollautomatische Drohnen-Taxis, Hyperloop-Hochgeschwindigkeitsröhren oder neue Überschall-Jets sind als Prototypen hingegen längst in der Erprobungsphase. Sie werden das Reisen revolutionieren. In einer internationalen Marktstudie hat Travelzoo (NASDAQ: TZOO), weltweiter Herausgeber von exklusiven Reisedeals, in Kooperation mit der ITB Berlin die Menschen zur Zukunft des Reisens befragt, einem der zentralen Themen auf dem diesjährigen ITB Kongress.

Mehr als jeder zweite Deutsche (56 Prozent) glaubt daran, dass autonom fahrende Autos auf digitalen Autobahnen bis zum Jahr 2030 Realität sein werden. Bei anderen Zukunftsvisionen überwiegen die Zweifel: An Flugzeuge, die elektrisch oder mit sogenannten „grünen“ Treibstoffen betrieben werden, glaubt jeder Dritte (34 Prozent), an die Rückkehr von Überschall-Jets nur noch knapp ein Drittel der Befragten (30 Prozent). Für Hyperloop-Hochgeschwindigkeitsröhren, die mit 1200 km/h beispielsweise die Strecke von Hamburg nach Köln in 30 Minuten bewältigen würden, könnten sich zwar 38 Prozent der Deutschen begeistern, aber nur knapp jeder Vierte glaubt, dass Überschall-Züge in den kommenden zwölf Jahren tatsächlich eine realistische Option sein werden. Insgesamt zeigen sich in der deutschen Befragung Männer und Jüngere im Alter zwischen 18 und 34 Jahren revolutionären Reiseideen- und -möglichkeiten gegenüber deutlich aufgeschlossener als Frauen und Ältere.

„Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz – technologische Fortschritte revolutionieren viele Bereiche des Lebens, auch im Transportwesen“, sagt Christian Smart, Geschäftsführer Travelzoo Deutschland. Allerdings sei hier noch viel Überzeugungsarbeit nötig. Zwar würden 58 Prozent der Deutschen automatisierte Verkehrsmittel nutzen wollen, ein erheblicher Anteil (41 Prozent) hätte aber ein ungutes Gefühl dabei. Mit einem Drohnen-Taxi würden in Deutschland derzeit nur zwölf Prozent reisen wollen, in autonom fliegenden Flugzeugen ohne Piloten an Bord lediglich sechs Prozent. Zu schwer wiegen hier Sicherheitsbedenken.

Deutlich höher im Kurs stehen Reisen in Überschall-Jets – für 36 Prozent der deutschen Männer das bevorzugte Verkehrsmittel der Zukunft. Mit Flugzeugen, die elektrisch oder mit „grünen“ Treibstoffen betrieben werden, würden hingegen Frauen am liebsten in den Urlaub fliegen (32 Prozent).

Beim Urlaub selbst können sich die Deutschen vorstellen, dass so manche Zukunftsvision wahr wird: Urlaube in Unter- oder Überwasserwelten halten 40 Prozent für ein realistisches Szenario, ebenso Urlaube in der virtuellen Realität, bei denen man „reist“ ohne das eigene Zuhause verlassen zu müssen (37 Prozent). Ferien auf fernen Planeten oder Raumstationen halten die meisten jedoch für reine Science-Fiction – nur sieben Prozent glauben daran, dass Weltraumreisen bis zum Jahr 2030 Realität werden.

„Die Erwartungshaltung der Menschen, dass technische Innovationen das Reisen bis zum Jahr 2030 prägen und verändern werden, ist groß“, sagt Smart. Smarte Hotelzimmer, die sich den persönlichen Präferenzen des Gastes automatisch anpassen, wünscht sich fast jeder Zweite (48 Prozent). 39 Prozent der Deutschen möchten gerne per Gesichtserkennung im Hotel für Dienstleistungen bezahlen und Zugang zum Zimmer erhalten. Dass implantierte Chips künftig den Reisepass oder Personalausweis ersetzen, hält jeder Dritte für realistisch. Ebenso viele gehen davon aus, dass schon in wenigen Jahren ein Chip im Ohr fremde Sprachen simultan übersetzt.

Zur Studie

Für die Studie „Zukunft des Reisens“ von Travelzoo und der ITB Berlin hat das Marktforschungsinstitut Norstat rund 6000 Menschen in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien repräsentativ befragt. Die Befragung wurde online im Januar 2018 durchgeführt.

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