Berlin,
25
Oktober
2019
|
08:50
Europe/Berlin

Die coolsten Kulinarik-Hotspots in Europa

Travelzoo weiß, was Foodies wollen

Zusammenfassung

Food Festivals, Food Blogger und Food Apps – das Thema Essen ist außerordentlich angesagt. Fast Dreiviertel der Deutschen (72,5 %) sehen sich nach einer aktuellen Travelzoo-Umfrage[1] selbst als Foodie – also als Liebhaber von kulinarischen Köstlichkeiten, die die authentische Küche anderer Länder besonders wertschätzen. Und 71 Prozent haben bereits kulinarische Erlebnisse, wie eine Weinverkostung, in ihrem Urlaub gehabt. Kein Wunder, denn gerade in Europa gibt es viele Reiseziele, die mit köstlicher Kulinarik locken!

[1] Im Auftrag von Travelzoo befragte das Marktforschungsinstitut OnePoll im August und September 2019 1.000 Personen ab 18 Jahren aus Deutschland zum Thema „Foodie Travellers“. Mehrfachantworten waren möglich.

Ob Paella in Spanien, Meeresfrüchte in Frankreich oder deftige Kartoffel-Speck-Spezialitäten in Deutschland – es gibt kulinarisch viel zu entdecken in Europa. „Hier herrscht eine solche Vielfalt“, sagt Marco de Martino von Travelzoo, der täglich zahlreiche Deals kuratiert und ein wahrer Kenner der internationalen Küche ist. „Da findet wirklich jeder etwas, das ihm schmeckt. Und selbst wer glaubt, er kennt schon alles, kann immer noch Neues entdecken“, so der Reisespezialität von Travelzoo, dem Herausgeber exklusiver Reise- und Freizeitangebote.

Wer also gerne isst, der sollte definitiv einen Trip durch Europa wagen. „Es gibt einige Orte, die sind ganz besonders berühmt für ihre Kulinarik“, erklärt Marco de Martino, „die sollte jeder Genussmensch mindestens einmal besucht haben.“ Der Europa-Kenner hat deswegen seine liebsten kulinarischen Reiseziele zusammengestellt – für alle Foodies und solche, die es noch werden wollen.

Buñol: Tomaten, Tomaten, Tomaten

In dem spanischen Örtchen Buñol, etwa 40 Kilometer nördlich von Valencia, findet jedes Jahr die große „La Tomatina“ statt. Bei diesem Food-Festival der etwas anderen Art werden die Tomaten allerdings nicht gekocht oder gebacken und dann gegessen, sondern: geworfen. „Ein ganzer Lastwagen voll mit Menschen rollt auf den Marktplatz von Buñol“, erklärt Marco de Martino, „und bewirft dann alle Anwesenden mit Tomaten.“ Das Spektakel lockt jedes Mal Einheimische und Touristen an. Nach der Tomatenschlacht kann man noch eine Portion der lokalen (tomatenfreien!) Spezialität „Moje – aus Mehl, Fleisch oder Kabeljau – probieren und dann entweder in der Umgebung von Buñol wandern gehen oder sich das nahe Valencia anschauen. Dort gibt es übrigens auch einige ganz hervorragende Restaurants, die Paella oder frischen Fisch servieren: Im „La Pepica“ am alten Hafen speiste sogar schon der Schriftsteller Ernest Hemingway und verewigte dies in seinen Büchern.

La Tomatina 2019: http://latomatina.info/

Lyon: Grattons und guter Wein

Schon 1935 galt Lyon als die „Welthauptstadt der Gastronomie“, der berühmte Restaurantkritiker Curnonsky zeigte sich von ihr begeistert. Und auch heute noch verteidigt die französische Stadt ihren inoffiziellen Kulinarik-Titel, hat mehr als 4.000 Restaurants und viele ganz besondere Köstlichkeiten zu bieten – etwa die Krapfen „Bugnes“ oder „Grattons“-Erdnüsse, die zum Wein gereicht werden. „Lyon hat dafür die perfekte Lage, dicht an den berühmten Weinanbaugebieten Bourgogne und Côtes Rôties“, erklärt Marco de Martino, „und der Sternekoch Paul Bocuse stammt aus dieser Gegend“. Passenderweise findet hier jährlich das Finale des Kochwettbewerbs „Bocuse d’Or“ statt, der größte internationale Kochwettbewerb, bei dem sich die besten Köche der Welt messen. Wer nach Lyon fährt, kann also schlemmen bis zum Gehtnichtmehr – und den aktuellen französischen Trend der Bistronomie ausprobieren: Dabei bekommt man Feinschmeckergerichte in einer entspannten Bistro-Atmosphäre zu sehr fairen Preisen vorgesetzt. Klingt gut – und schmeckt auch so!

Bocuse d’Or: https://www.bocuse-dor.de/

Saarbrücken: Hausmannskost und Hummer

Im kleinen Saarland kann man groß essen: Das Bundesland hat bundesweit die größte Anzahl von Sterne-Köchen pro Einwohner.[1] Einer von ihnen ist Klaus Erfort, der in seinem Restaurant „Gästehaus Klaus Erfort“ in der Hauptstadt Saarbrücken französische Küche bietet – von bretonischem Hummer bis zu auf Meersalz gegarten Langustinen. „Es ist ein Erlebnis, dort oder bei einem seiner Koch-Kollegen zu essen“, sagt der Reisespezialist von Travelzoo: „Und wer nichts mit Michelin-Sternen anfangen kann, sollte sich Hausmannskost in Saarbrücken schmecken lassen.“ Zum Beispiel die lokale Spezialität „Dibbelabbes“ aus Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch und Speck, „die genießt man am besten im Restaurant „La Bastille“ am St. Johanner Markt.“ Oder wie wäre es mit Rindfleischsalat oder Quetschekuchen? Alles köstlich – und alles bestens geeignet, um es einzupacken und bei einem Picknick die Aussicht auf die Saarschleife zu genießen.

Gästehaus Erfort: https://www.gaestehaus-erfort.de/

Piemont: Trüffel und Turiner Pralinen

Wer sich nicht auf einen einzigen Ort festlegen, sondern lieber eine kulinarische Rundreise machen möchte, der ist im italienischen Piemont bestens aufgehoben: „Die Region ist kulinarisch sehr vielfältig“, sagt Marco de Martino, „hier hat jede Stadt ihre ganz eigenen Spezialitäten.“ Er empfiehlt, in Turin zu starten. „Dort kann man die leckeren Turiner Pralinen sowie Bicerin (Kaffee mit Milchcreme und Schokolade) probieren und danach in einem Kochkurs an der englischsprachigen Kochschule „Cucina Lorenzo de Medici“ lernen, wie man solche lokalen Köstlichkeiten selber herstellt.“ Dann geht es weiter nach Langhe, wo es hervorragende Kirschen und Haselnüsse gibt, und schließlich nach Alba, das wegen seiner weißen Trüffel weltbekannt ist. Im Oktober findet dort sogar regelmäßig eine spezielle Trüffelmesse statt – aber: „Keine Sorge“, sagt der Reisespezialist von Travelzoo, „die weißen Trüffel kann man das ganze Jahr über kosten.“

Cucina Lorenzo de Medici: https://www.cucinaldm.com/

[1] Geografisches Informationssystem der Großregion: https://www.sig-gr.eu/de/cartes-thematiques/culture-tourisme/restaurants_etoiles1/restaurants_etoiles.html (letzter Zugriff: 30.07.2019).

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